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ADAC GT Masters: Nürburgring (03.-05.08.)
GT-Premierensaison in Hockenheim beendet
Pläne für 2018 werden schon geschmiedet
26. September 2017 Zurück zur Artikelübersicht »

Anfang des Jahres wagte Jonathan Judek den Sprung in das kalte Wasser. Direkt aus dem Kart stieg der junge Niedersachse in das ADAC GT Masters auf. In der Liga der Supersportwagen überzeugte der Rookie auf Anhieb und empfahl sich bereits mit seinen Leistungen für das kommende Jahr.

Als einer der jüngsten Fahrer im Feld stellte sich Jonathan Judek der Herausforderung ADAC GT Masters. „Das war ein großer Schritt für mich“, erinnert sich der Hohenhamelner an sein erstes Rennen in Oschersleben. Nach dem der 17-jährige erst einige Rennen zum Erlangen der Lizenz bestritt, wurde es dann im April in der Motorsport Arena ernst.

Ohne großen Respekt vor der etablierten Konkurrenz steuerte er seinen Lamborghini Huracán GT des ADAC NSA/Attempto Racing Team über den Kurs und sorgte mit einem 15. Rang in seinem zweiten GT-Rennen überhaupt für eine kleine Sensation. „Nach dem Wochenende war die Freude wirklich groß und wir hochmotiviert für den weiteren Verlauf“, ergänzte Jonathan.

Leider ging es so aber nicht immer weiter. „Wir hatten im Saisonverlauf leider viele Probleme mit dem Auto und hatten dadurch nur wenig Zeit zum Testen. Das war ein großer Nachteil.“ Zu einem der Highlights zählte das Rennwochenende in Zandvoort (Niederlande). Auf dem Dünenkurs flog Jonathan mit einer defekten Scheibenwischeranlage über den Kurs und sah das Ziel als 18. Ähnlich viel versprechend war auch der Auftritt auf dem Nürburgring – in beiden Rennen landete er wieder in den Top-20.

Dieser Trend setzte sich jedoch nicht bei den finalen Rennen auf dem Sachsenring und in Hockenheim fort. Trotzdem darf Jonathan ein positives Fazit ziehen: „Zu Jahresbeginn gab es viele Skeptiker, ob der Schritt aus dem Kart direkt in ein GT-Auto zu groß ist. Die Resultate sprechen aber für sich. Ich gehörte oft zu den schnellsten Rookie und bin glücklich. Leider war das Auto nicht immer standfest und hat uns zurück geworfen. Ein Dank geht trotzdem an meine Partner, dem ADAC Niedersachsen-Sachsen-Anhalt e.V. und meinem Teamkollegen Emil für die gute Zusammenarbeit.“

Bereits jetzt laufen für den Norddeutschen die Vorbereitungen für die Saison 2018 auf Hochtouren. „Mein klares Ziel ist es wieder im ADAC GT Masters zu starten und dann ein fester Kandidat für die Top-Ten zu werden. Es gibt einige Optionen und ich bin sehr zuversichtlich“, so Jonathan abschließend.